MENU


6. März 2014 – Berner Kulturkonferenz im PROGR

Donnerstag, 6. Mär, 14:00 – 18:00, Aula PROGR

Es referieren:

  • Eva Hess, Sonntagszeitung
    „Vom Musentempel zum Flashmob – wo und was ist hier Kultur?“
  • Philipe Bischof, Leiter Abteilung Kultur Basel-Stadt
    „Kulturpolitik als gemeinsame Verantwortung. Was können Kulturleitbilder ermöglichen?“
  • Daniel Spanka, Kunstmuseum Bern
    „Persönlicher Blick auf die Berner Kulturszene. Begegnungen und Perspektiven“

Anschliessend findet ein Podiumsgespräch mit den Referenten statt.

 

Eintritt frei. Infos und Anmeldung auf www.kulturkonferenz.ch

 


Archiv bekult-Nachrichten 2009 – 2013

1. Dezember 2013 – Kultureller Adventskalender

Es ist Advent. Jeden Tag ein Törchen öffnen – so funktioniert der klassische Adventskalender. In Bern gibt es dieses Jahr eine kulturelle Variante: Nach dem Motto „Stille Zeit, Stilles Örtchen“ schenken Berner Kulturschaffende ihrer Stadt Kulturhäppchen, sowohl online als auch im öffentlichen Raum in und um Bern.

Der Kalender JUX bietet Berner Kunst- und Kulturschaffenden eine Plattform zu Vernetzung und Austausch, dem Publikum eine tägliche Besinnung.

Froher Advent!

Infos auf: www.jux.xxx

 

>>>Weiterlesen …


15. Juni 2009 – Gründungsversammlung bekult

In Anwesenheit von rund 70 Vertreterinnen und Vertretern von Berner Kulturveranstaltern wurde der Verein bekult gegründet.

Christian Pauli, der mit Akklamation gewählte Präsident des Vereins bekult, hat sich mit folgenden Worten an die Anwesenden gewandt:

 

Liebe bekult-Mitglieder

Vor ein paar Minuten habt ihr die Statuten von bekult abgesegnet und den Vorstand dieses neuen Vereins abgesegnet. Damit ist bekult offiziell gegründet und Stadt und Region Bern verfügen erstmals über eine Dachorganisation der Kulturveranstalter.

Mir ist aber nicht wirklich zu Mute, hier und jetzt von einem historischen Moment zu sprechen. Im Gegenteil jagt mir das, was sich da vor allem seit dem letzten Samstag zusammenbraut, Angst und Schrecken ein – ja, ja, ich weiss, das ist mein persönlicher Stress, und mit dem muss ich leben lernen.

Wie auch immer: bekult ist schneller und grösser geworden, als wir das erhofft und befürchtet haben. 56 Anmeldungen sind bis zur Gründungsversammlung eingegangen. Ich finde es ziemlich unerhört, dass wir alle uns hier eingefunden haben, und erst noch das Gefühl haben, gemeinsame Ziele zu haben. Unerhört, und aber auch betörend. Es sind genau solche verrückte Ideen, die mich sehr ansprechen.

Zwei Ziele geben wir bekult bekanntlich mit auf den Weg:

 

Lobby

Wir wollen die Stimme der Kulturszene sein. Gegenüber der Politik, gegenüber der Wirtschaft, vor allem auch gegenüber dem Publikum. Bern hat ein reichhaltiges kulturelles Leben in allen möglichen Schattierungen, und das auf vergleichsweise engstem Raum. Genau dieses Neben- und Miteinander, die Bereitschaft über den eigenen Schatten zu springen, wollen wir fördern.

 

Plattform

In der Kulturszene spielen sich zur Zeit einige heftige Debatten ab. bekult soll die Plattform sein, damit solche Diskussionen frühzeitig, und vielleicht bevor sie an der Öffentlichkeit ausgetragen werden, gestartet werden können. Selbstverständlich werden wir uns auch in die akutellen kulturpolitische Diskussion einschalten. Für den 2. November haben wir Regierungsrat Pulver, Stapi Tschäppät und RKK-Präsident Hanke eingeladen, die Kulturstrategien von Kanton, Stadt und Region Bern zu erläutern und diskutieren.

Verschiedentlich wurde ich nun gefragt: Wie geht das zusammen, so unterschiedliche Institutionen in einem Verein? Das wissen wir nicht. So sicher die erste Zerreissprobe für bekult kommen wird, so wenig wissen wir, wie bekult damit umgehen wird. Aber darum wollen wir uns den Kopf nicht schon prophylaktisch blockieren. Es scheint mir richtig und wichtig, mit einer gehörigen Portion Euphorie an den Start zu gehen. Euphorie ist nur schon wegen euch allen, die ihr hier jetzt seit, legitimiert.

Auch werde ich immer wieder gefragt: Wie soll das funktionieren, wie geht das formell? Der Vorstand sei ja viel zu gross, zu heterogen und so weiter. Ja, auch hier lautet die Antwort: Wir sind guten Mutes und wollen im Vertrauen funktionieren. Ich auf jeden Fall begrüsse es sehr, dass wir uns so locker und beschwingt wie möglich aufstellen. Sollten gewisse Abläufe und Strukturen dann mal gefestigt werden, können wir das immer noch tun.

Und nun soll mein Dank gehen an:

  • alle anwesenden Veranstalter/innen und Vertreter/innen der Berner Kulturszene für die Bereitschaft über die Grenzen zu springen und sich für gemeinsame Ziele zu sammeln
  • Abteilung Kulturelles für eine notable Spende für das anschliessende Apero, sowie der Kultursekretärin für den ideellen Support
  • Dem Schlachthaus-Theater für das unentgeltlich offerierte Gastrecht für die heutige Gründung. Raphael Urweider, es ist schade, dass Du uns schon wieder verlassen willst, aber Dein Nachfolger, Deine Nachfolgerin nehmen wir auch gerne auf
  • Gabriela Bader, die mit dem Stellenantritt in der HKB gleichsam über Nacht zur bekult-Anlaufstelle wurde
  • Der Kerngruppe und dem daraus resultierenden Vorstand bekult für den Mut, sich so zu exponieren. Danken möchte ich dem Vorstand insbesondere für die Risikobereitschaft mich zum Präsidenten vorzuschlagen
  • Dem Team der Dampfzentrale, dem Vorstand des Vereins Dampfzentrale sowie meiner Familie, dass sie mir derart Auslauf gewähren
  • Grégoir Bossi vom Kunstmuseum, weil er die Gründungsversammlung fotografisch dokumentiert

Damit sind wir am Ende des offiziellen Gründungsaktes von bekult. Nun soll die Kunst und das Vergnügen das Wort haben. Nach dem Grusswort Pedro Lenz laden wir euch alle ein zum Apero, hier auf der Bühne vom Schlachthaus. Danke sehr, viel Spass und Prosit!


Seiten:12