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Wahlpodium “Berner Kulturpolitik”

Die Berner Kulturpolitik ist im Gespräch: Der Kulturbetrieb, wie alle gesellschaftlichen Bereiche, wurde und wird durch die Corona-Krise massiv geschädigt. Kulturschaffende und Kulturveranstaltende kämpfen, mit noch unabsehbaren Folgen, ums Überleben. Durch die in der Stadt Bern notwendig gewordenen Sparmassnahmen hat sich die Situation zusätzlich verschärft. In der Kulturpolitik braucht es dringend eine neue Strategie, weil sonst ganze Kulturbereiche wegzubrechen drohen.

Genug Stoff also für eine spannende Debatte. bekult, der Verband der Kulturveranstalter und Kulturveranstalterinnen, lädt Sie zu einem Podium und zur Berichterstattung zum Thema «Berner Kulturpolitik» mit den Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen ein. Ihre Teilnahme zugesagt haben Alec von Graffenried (GFL), Michael Aebersold (SP), Franziska Teuscher (GB), Reto Nause (CVP), Mareike Kruit (SP), Marianne Schild (GLP), Corina Liebi (GLP), Bernhard Eicher (FDP), Simone Richner (FDP), Thomas Fuchs (SVP) und Claudio Righetti (BDP).

Es würde uns sehr freuen, wenn Sie am Anlass teilnehmen könnten. Bestätigten Sie uns bitte Ihre Teilnahme mit einer Rückmail, in der Sie uns für das Corona Contact Tracing auch Ihre Mobilnummer angeben. Das Wahlpodium wird moderiert von Bernhard Giger und Beat Glur. Es gelten die aktuellen Schutzmassnahmen.

Direktlink zu unseren Veranstaltungen: https://www.bekult.ch/events/

 


NEWSLETTER 12 – SEPTEMBER 2020

Liebe bekult-Mitglieder

Das macht Freude: Der Appell von bekult an die Berner Politikerinnen und Politiker, die freien Projektbeiträge im Budget 2021 nicht zu kürzen, wurde gehört. Der Stadtrat hat am Donnerstagabend einem Kompromissantrag der SP zugestimmt, der vorsieht, von den ursprünglich 364’800 Franken, welche der Gemeinderat in der Kulturförderung streichen wollte, immerhin 284’800 im Budget zu belassen.

Weggefallen sind zwei Kredite, der eine über 70’000 Franken für Promotion und Distribution, der andere, 10’000 Franken, für kulturelle Infrastrukturen der Altstadt. Im Budget 2021 verblieben sind: Bildende Kunst 17’000; Literatur 15’000; Musik 34’500; Theaterschaffen 50’000; Film 3’000; Schwerpunktkredit 50’000; Spartenübergreifende Projekte 50’000; Pauschale Programmförderung 23’000; Laienorchester 22’300; Kulturaustausch 10’000; Stadtentwicklung durch Kultur 10’000. >>>Weiterlesen …


Medienmitteilung: Kürzung der direkten Förderbeiträge:

Ein Teil der Berner Kultur droht wegzubrechen

Das Kulturschaffen gehört zu den von der Corona-Krise am meisten betroffenen und geschädigten gesellschaftlichen Bereichen. Von den grossen Häusern über Clubs und Galerien bis zu den kleinen Bühnen mussten die Betriebe massiv heruntergefahren werden und es kam fast überall zu kompletten Einnahmeausfällen. Noch immer ist eine ganze Reihe von Kulturbetrieben geschlossen, und an den meisten Orten, die wieder öffnen konnten, ist ein Betrieb erst in stark reduziertem Umfang wieder möglich. Wie weit es zu Schliessungen kommen wird oder auch zur Auflösung von freien Gruppen und Formationen, lässt sich im Moment schwer abschätzen. Aber die Löcher, die nach Corona gestopft werden müssen, sind riesig. >>>Weiterlesen …


NEWSLETTER 11 – AUGUST 2020

Liebe bekult-Mitglieder

Kürzung der direkten Förderbeiträge:
Ein Teil der Berner Kultur droht wegzubrechen

Das Kulturschaffen gehört zu den von der Corona-Krise am meisten betroffenen und geschädigten gesellschaftlichen Bereichen. Von den grossen Häusern über Clubs und Galerien bis zu den kleinen Bühnen mussten die Betriebe massiv heruntergefahren werden und es kam fast überall zu kompletten Einnahmeausfällen. Noch immer ist eine ganze Reihe von Kulturbetrieben geschlossen, und an den meisten Orten, die wieder öffnen konnten, ist ein Betrieb erst in stark reduziertem Umfang wieder möglich. Wie weit es zu Schliessungen kommen wird oder auch zur Auflösung von freien Gruppen und Formationen, lässt sich im Moment schwer abschätzen. Aber die Löcher, die nach Corona gestopft werden müssen, sind riesig. >>>Weiterlesen …


NEWSLETTER 10 – MAI 2020

Liebe bekult-Mitglieder

Der drohenden Absage setzte Buskers Bern auf der Website bis zuletzt trotzig Optimismus entgegen, ein kleines Zeichen der Hoffnung. Es nützte nichts. Sowohl Buskers als auch das Gurtenfestival sind nun definitiv abgesagt, weil Grossveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmenden bis mindestens Ende August verboten sind. Ein Openair-Festival unter den gegebenen Schutzbestimmungen, das wäre das Gegenteil dessen, was der Event sonst verspricht: «Ein wichtiger Teil eines Festivals ist es doch,» sagt Gurtenfestival-Co-Leiter Simon Haldemann im ‘Bund’, «andere Menschen zu spüren, zu fühlen, zu riechen und eine Interaktion zwischen Künstlern und Publikum zu erleben. Deshalb kann ich mir ein Festival unter Einhaltung des 2-Meter-Abstands nicht vorstellen.» Ähnlich äusserte sich vor zwei Wochen bereits BuCK-Geschäftsführer Max Reichen zum Club- Betrieb: «Unser Personal könnte vielleicht noch Masken tragen, aber bei den Gästen wird es schon schwieriger; viele suchen eine Partnerin oder einen Partner – aber mit einer Maske kann man sich nur schlecht küssen.» (Bund, 18. April 2020) >>>Weiterlesen …


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