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Brief an den Gemeinderat – Sparmassnahmen bei der Kulturförderung

23. November 2020
An den Gemeinderat der Stadt Bern

Sparmassnahmen bei der Kulturförderung

Sehr geehrter Herr Stadtpräsident,
Sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte,

Das Kulturschaffen steht, wie das ganze gesellschaftliche Leben, zwischen neuem Aufbruch und ungewisser Perspektive. Die jüngste Corona-Entwicklung und die damit verbundenen, noch strengeren Schutzmassnahmen führen im Kulturbetrieb zu weiteren Einschränkungen, deren Folgen noch unabsehbar sind. Ob grosse Institutionen oder kleine Bühnen, die Situation ist für alle gleich: Niemand weiss, wie die Kultur im nächsten Frühling aufgestellt sein wird. Alle hoffen, alle bangen. >>>Weiterlesen …


NEWSLETTER Nr. 13 – 14. November 2020

Liebe bekult-Mitglieder

Seit dem 24. Oktober ist der Kanton Bern, zum zweiten Mal in diesem Jahr, im Kultur-Lockdown. Das hat der Regierungsrat so entschieden. Neben dem Schutz der Gesundheit der Bevölkerung ist ihm vor allem wichtig, dass die Wirtschaft einigermassen funktionieren kann. So in der Art: Jetzt ein paar Wochen radikal herunterfahren, um dann rechtzeitig die Wintersaison im Oberland eröffnen zu können. Die Kultur zählt für den Regierungsrat nicht zur Wirtschaft, sondern, wie der Sport, zum grossen Feld «Freizeit» – und ist deshalb entbehrlich. Zu viele Leute drohen dort ungeordnet aufeinander zu treffen. Also verbietet man jegliches Zusammenkommen besser gleich kategorisch. Im Kulturbetrieb dürfen sich – ihr wisst es – momentan gerade mal 15 Personen treffen. >>>Weiterlesen …


Wahlpodium “Berner Kulturpolitik”

Die Berner Kulturpolitik ist im Gespräch: Der Kulturbetrieb, wie alle gesellschaftlichen Bereiche, wurde und wird durch die Corona-Krise massiv geschädigt. Kulturschaffende und Kulturveranstaltende kämpfen, mit noch unabsehbaren Folgen, ums Überleben. Durch die in der Stadt Bern notwendig gewordenen Sparmassnahmen hat sich die Situation zusätzlich verschärft. In der Kulturpolitik braucht es dringend eine neue Strategie, weil sonst ganze Kulturbereiche wegzubrechen drohen.

Genug Stoff also für eine spannende Debatte. bekult, der Verband der Kulturveranstalter und Kulturveranstalterinnen, lädt Sie zu einem Podium und zur Berichterstattung zum Thema «Berner Kulturpolitik» mit den Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen ein. Ihre Teilnahme zugesagt haben Alec von Graffenried (GFL), Michael Aebersold (SP), Franziska Teuscher (GB), Reto Nause (CVP), Mareike Kruit (SP), Marianne Schild (GLP), Corina Liebi (GLP), Bernhard Eicher (FDP), Simone Richner (FDP), Thomas Fuchs (SVP) und Claudio Righetti (BDP).

Es würde uns sehr freuen, wenn Sie am Anlass teilnehmen könnten. Bestätigten Sie uns bitte Ihre Teilnahme mit einer Rückmail, in der Sie uns für das Corona Contact Tracing auch Ihre Mobilnummer angeben. Das Wahlpodium wird moderiert von Bernhard Giger und Beat Glur. Es gelten die aktuellen Schutzmassnahmen.

Direktlink zu unseren Veranstaltungen: https://www.bekult.ch/events/

 


NEWSLETTER 12 – SEPTEMBER 2020

Liebe bekult-Mitglieder

Das macht Freude: Der Appell von bekult an die Berner Politikerinnen und Politiker, die freien Projektbeiträge im Budget 2021 nicht zu kürzen, wurde gehört. Der Stadtrat hat am Donnerstagabend einem Kompromissantrag der SP zugestimmt, der vorsieht, von den ursprünglich 364’800 Franken, welche der Gemeinderat in der Kulturförderung streichen wollte, immerhin 284’800 im Budget zu belassen.

Weggefallen sind zwei Kredite, der eine über 70’000 Franken für Promotion und Distribution, der andere, 10’000 Franken, für kulturelle Infrastrukturen der Altstadt. Im Budget 2021 verblieben sind: Bildende Kunst 17’000; Literatur 15’000; Musik 34’500; Theaterschaffen 50’000; Film 3’000; Schwerpunktkredit 50’000; Spartenübergreifende Projekte 50’000; Pauschale Programmförderung 23’000; Laienorchester 22’300; Kulturaustausch 10’000; Stadtentwicklung durch Kultur 10’000. >>>Weiterlesen …


Medienmitteilung: Kürzung der direkten Förderbeiträge:

Ein Teil der Berner Kultur droht wegzubrechen

Das Kulturschaffen gehört zu den von der Corona-Krise am meisten betroffenen und geschädigten gesellschaftlichen Bereichen. Von den grossen Häusern über Clubs und Galerien bis zu den kleinen Bühnen mussten die Betriebe massiv heruntergefahren werden und es kam fast überall zu kompletten Einnahmeausfällen. Noch immer ist eine ganze Reihe von Kulturbetrieben geschlossen, und an den meisten Orten, die wieder öffnen konnten, ist ein Betrieb erst in stark reduziertem Umfang wieder möglich. Wie weit es zu Schliessungen kommen wird oder auch zur Auflösung von freien Gruppen und Formationen, lässt sich im Moment schwer abschätzen. Aber die Löcher, die nach Corona gestopft werden müssen, sind riesig. >>>Weiterlesen …


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