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NEWSLETTER 7 – AUGUST 2019

Liebe bekult-Mitglieder

Nach erfolgreichem Gurten-Gipfel und grossem Sommer beginnt wieder die Saison. Kulturpolitisch gibt es – wer am Gurten-Gipfel war, hat es vom Stadtpräsidenten und der Kulturchefin gehört – bereits wieder ein ebenso dringendes wie ärgerliches Geschäft: Es geht um die Weiterführung des Bundesbeitrags an die Stadt Bern.

Vor zwei Jahren das erste Manöver: Während einer laufenden Leistungsvereinbarung plötzlich die Mitteilung aus dem Bundesamt für Kultur, dass der Bundesbeitrag – jährlich rund eine Million – zuerst um 300’000 Franken gekürzt und ab 2019 gänzlich gestrichen werde. >>>Weiterlesen …


NEWSLETTER 6 – MAI 2019

Ein Gespräch mit Franziska Burkhardt

Am Gurtengipfel vom 17. Juli 2019 wird sie unser Gast sein und an einem Podium mit Politikerinnen und Kulturschaffenden teilnehmen. Bereits jetzt, die berühmten rund 100 Tage nach dem ersten als Leiterin von Kultur Stadt Bern, äussert sich Franziska Burkhardt im Gespräch mit bekult-Präsident Bernhard Giger.

 

Du bist nicht das erste Mal in der Kulturförderung tätig, du warst im Bundesamt für Kultur und hast für Pro Helvetia gearbeitet. Für uns, die Begünstigten, ist Kulturförderung Geld, Politik, auch Anerkennung, aber nicht unbedingt etwas wirklich Kreatives. Was ist, gewissermassen auf deiner Seite des Tischs, so spannend an der Kulturförderung?

Für mich ist die Kultur prinzipiell spannend, das ist die wichtigste Voraussetzung. Ich bin davon überzeugt, dass die Kultur ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens ist. So gesehen, macht arbeiten nur dann Sinn, wenn du etwas machst, das der Gemeinschaft zugutekommt. Ich bin keine Künstlerin, keine Kulturschaffende, finde es aber nötig, dass Kultur einerseits gefördert wird und dass man sie andererseits zu sehen bekommt. Ich denke immer an beide Seiten: Publikum und Kulturschaffende. Das wichtigste an der Arbeit in der Kulturförderung ist, dass du die bestmöglichen Rahmenbedingungen schaffst und die bestmöglichen Beratungen anbietest. Es ist für mich eine Dienstleistungsaufgabe. >>>Weiterlesen …


Kultur braucht Öffentlichkeit und Plakatständer brauchen Standfestigkeit: Litfasssäulen für Bern

Motion SP/Juso-Fraktion (Katharina Altas, SP):

Kultur braucht Öffentlichkeit und Plakatständer brauchen Standfestigkeit: Litfasssäulen für Bern

Auch im Zeitalter des mobilen Internets, in dem fast alle ihr Smartphone in der Tasche tragen, sind Litfasssäulen beliebt, um sich schnell einen Überblick zu verschaffen, was in einer Stadt läuft. Als die Litfasssäule Mitte des 19. Jahrhunderts aufkam, wurden vorwiegend amtliche Informationen verbreitet, später auch Werbung. Heute dienen Plakatwände und Litfasssäulen vor allem dazu, um auf Kulturveranstaltungen aufmerksam zu machen.

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Protokoll der bekult-Mitgliederversammlung vom 18. März 2019 im Haus der Akademien

Anwesend

Andreas Rupp (Mahogany), Andri Probst (Musikfestival Bern), Anne-Laure Junge (Botanischer Garten), Annelise Alder (Musikschule Konservatorium Bern), Arnaud Di Clemente (bee-flat), Beat Glur (Berner Kulturagenda, Protokoll, Vorstand), Bernhard Giger (Kornhausforum, Sitzungsleitung, Präsident), Bernhard Schürch (Cinematte, Vorstand), Danièle Kammacher (Kornhausbibliotheken), Elke Lohmann (Musikfestival Bern), Ernst Jäggli (Dampfzentrale), Kathy Flück (Dachstock, Vorstand), Katrin Gehri (Internationales Jazzfestival Bern), Meret Mangold (Berner Design Stiftung), Meret Radi (Alpines Museum), Michael Huber (Kornhausforum), Philipp Burkard (Science et Cité, Vorstand), Regula Blatter (Schlosskeller Fraubrunnen), Roland Röthlisberger (Eventservice / Kulturhof Schloss Köniz), Silvia Hofer (Stiftung Progr), Thomas Baumgartner (Passive Attack), Urs Rietmann (Kinder- museum Creaviva, Vorstand) (22) >>>Weiterlesen …


NEWSLETTER 5 – MÄRZ 2019

Liebe bekult-Mitglieder

Der Berner Stadtrat hat Ende Februar den Verträgen und Krediten der
Kulturförderung 2020-2023 zugestimmt, oder, wie es gern schnippisch
vermerkt wird, er hat sie durchgewinkt. Es ist richtig, die Beiträge waren
grossmehrheitlich unbestritten – vier Verträge wurden gar einstimmig
angenommen –, aber wer an der Debatte vom 28. Februar dabei war, hat
die Vorbehalte durchaus mitbekommen, die bei allem Kultur-Goodwill auch
geäussert wurden: Etwa gegenüber wenig klar definierten Fördertöpfen
wie «Ausserordentliche Beiträge» und Altstadtkultur. Oder die Sorgen –
quer durchs politische Spektrum –, dass Narrenpack und Puppen Theater
nicht überleben können, oder ganz allgemein ein gewisses Unbehagen,
dass die Vorgaben der Vierjahresplanung dem Stadtrat kaum noch
Spielraum lassen. >>>Weiterlesen …


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