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Medienmitteilung: Kürzung der direkten Förderbeiträge:

Ein Teil der Berner Kultur droht wegzubrechen

Das Kulturschaffen gehört zu den von der Corona-Krise am meisten betroffenen und geschädigten gesellschaftlichen Bereichen. Von den grossen Häusern über Clubs und Galerien bis zu den kleinen Bühnen mussten die Betriebe massiv heruntergefahren werden und es kam fast überall zu kompletten Einnahmeausfällen. Noch immer ist eine ganze Reihe von Kulturbetrieben geschlossen, und an den meisten Orten, die wieder öffnen konnten, ist ein Betrieb erst in stark reduziertem Umfang wieder möglich. Wie weit es zu Schliessungen kommen wird oder auch zur Auflösung von freien Gruppen und Formationen, lässt sich im Moment schwer abschätzen. Aber die Löcher, die nach Corona gestopft werden müssen, sind riesig. >>>Weiterlesen …


Von Graffenrieds neues Sonderkässeli

Über den neuen Kredit für die Altstadtkeller und Puppentheater entscheidet der Stadtpräsident künftig ganz alleine. 100’000 Franken kann er so verteilen. Politiker und Kulturschaffende reagieren «irritiert».

Newsnet / Der Bund – 14. September 2019 – Sophie Reinhardt

Jetzt ist klar, wie das Geld des neuen Förderkredits in die Berner Altstadtkeller fliesst. Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) persönlich hat ein neues Fördertöpfchen geschaffen, um die Tradition der Kulturkeller in der Altstadt zu fördern. 100’000 Franken sollen so pro Jahr an die Kosten für die Infrastruktur von Kulturkellern fliessen.

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«Es gibt viel mehr Mittel für die Jugendkultur»

Der Bund, Seite: 27 – 26. August 2019 – Regula Fuchs

Kulturpolitik Was hat die Kulturstrategie seit 2017 bewirkt? Darüber berichtet die Stadt Bern heute an einem Forum. Kulturchefin Franziska Burkhardt sagt, warum der Massnahmenkatalog kein Papiertiger sei.

Franziska Burkhardt, seit fast drei Jahren gibt es nun die neue städtische Kulturstrategie. Darin ist die Rede von «Grundprinzipien» und «Handlungsfeldern». Ist sie mehr als ein Papiertiger?

Ganz sicher. Wir stellen fest, dass in der Verwaltung das Thema Kultur viel besser verankert ist. Einzigartig an der Kulturstrategie der Stadt Bern ist ja, dass sie sich nicht nur auf die Kulturförderung beschränkt, sondern alle Direktionen miteinbezieht. Dass man in Bern viel breiter gedacht hat als üblich und dass das auch ernst genommen wird, finde ich sehr positiv.

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Das Berner Kunstmuseum muss seine Ausbaupläne wohl verschieben

Newsnet / Der Bund – 23. August 2019 21:19 – Bernhard Ott

Kulturveranstalter sind enttäuscht: Der Kanton Bern will seinen Beitrag für die Erweiterung des Kunstmuseums um fünf Jahre verschieben. Das Projekt dürfte sich entsprechend verzögern.

Bernhard Giger nimmt kein Blatt vor den Mund: «Einmal mehr wird bei der Kultur gespart», sagt der Präsident von Bekult, dem Dachverband der Berner Kulturveranstalter. Grund für den Unmut von Giger: Der Kanton hat derzeit einen hohen Investitionsbedarf. Deshalb will er unter anderem die Finanzierung für die Erweiterung des Kunstmuseums um fünf Jahre verschieben.

Die Erweiterung des Kunstmuseums könnte für die Stadt Bern zu einem Leuchtturmprojekt werden. Aber im Kanton gebe es dafür nur eine kleine Lobby, weil mit Kultur keine Wahlen zu gewinnen seien, sagt Giger. «Regierungsrätin Beatrice Simon (BDP) ist nicht auf die Stimmen der Stadt und der Kulturszene angewiesen», sagt Giger.

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